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Über uns

Unsere Naturphilosophie

Wir setzen Leidenschaft für die Natur in konkrete Maßnahmen um: durch die Wiederherstellung degradierter Ökosysteme, die Förderung natürlicher Prozesse und die Stärkung der Artenvielfalt. Dabei halten wir uns an die geltenden Naturschutzgesetze, folgen den Prinzipien der Permakultur und respektieren die natürliche Regeneration, statt sie zu erzwingen.

Das PermaWaldGarten-Team gemeinsam auf einer Streuobstwiese

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Wer steckt hinter unseren Projekten

Gegründet haben PermaWaldGarten Andreas Ebner und Samuel Schäck. Den Anstoß dafür gab eine einfache Beobachtung: Wir leben umgeben von Plantagen, und für Insekten ist das tote Fläche. Um zu verstehen, wie echte Wildnis funktioniert, ging es auf Reisen durch Naturgärten in Österreich, Urwälder in Oberbayern und bis ins australische Outback. Wir arbeiten mit Vereinen wie Bunte Beete und der Klimataskforce zusammen, mit der Stadt Nürtingen und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen. Genauso wichtig sind für uns die zahlreichen Bürger:innen, Landwirt:innen, Förster:innen und Grundstückseigentümer:innen, die uns durch Flächenbereitstellung, ehrenamtliche Arbeit und Fachwissen unterstützen.

Blühende Schlehe im Frühling vor weiter Landschaft

Fotocredit: Andreas Ebner Fotografie

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Unsere Ziele

Vier Ziele stehen im Zentrum unserer Arbeit:

  • Förderung der Biodiversität und der Populationen einheimischer Arten
  • Wiederherstellung von Ökosystemprozessen
  • Verbesserung der Habitatqualität und der Lebensraumvernetzung
  • Schutz einzigartiger und bedrohter Ökosysteme
Steinhaufen als zusätzlicher Lebensraum für Kleintiere

Fotocredit: Andreas Ebner Fotografie

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Mehrwert über unsere Hauptziele hinaus

Neben den ökologischen Hauptzielen entsteht bei unseren Projekten regelmäßig zusätzlicher Nutzen:

  • Wissensgewinn für alle Beteiligten
  • Lokale Wertschöpfung
  • Eine nachhaltigere Landwirtschaft
  • Schutz vor invasiven Arten und Extremwetterereignissen
  • Verbesserte Lebensräume, auch in Städten
  • CO₂-Bindung im Boden und in der Vegetation
Blühender Birnbaum auf einer Streuobstwiese in Oberensingen

Fotocredit: Andreas Ebner Fotografie

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Projektkriterien

Langfristige Stabilität entsteht für uns durch solide ökologische Grundlagen. Deshalb basiert jede Maßnahme entweder auf bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen oder ist so angelegt, dass wir ihre Wirksamkeit im Nachhinein überprüfen können.

Raureif auf einer Streuobstwiese in Oberensingen im Winter

Fotocredit: Andreas Ebner Fotografie

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Vielfalt und Fokus

Unser Portfolio ist bewusst vielseitig, geografisch konzentrieren wir uns aber auf Süddeutschland. Dabei setzen wir auf drei Prioritäten: regionale Schwerpunkte mit echtem Ökosystem-Verständnis, maximale ökologische Wirkung mit messbaren Erfolgen, und einen effizienten Mitteleinsatz für langfristigen Nutzen.

Teammitglieder testen eine Wildtierkamera am Galgenberg

Fotocredit: Andreas Ebner Fotografie

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Technologie mit Bedacht

Wir setzen Technologie nur dort ein, wo sie einen klaren Mehrwert für unsere Projekte liefert:

  • Wildkameras dokumentieren Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, für Artenlisten und Verhaltensstudien
  • Umwelt-DNA (eDNA) macht genetische Spuren in Umweltproben sichtbar und hilft, schwer erkennbare oder invasive Arten nachzuweisen
  • Drohnen erstellen hochauflösende Karten für das Ökosystem-Monitoring, gerade auf schwer zugänglichen Flächen
  • Bodenproben, ausgewertet über den Raiffeisen-Laborservice, geben Aufschluss über Nährstoffe, Humusgehalt, Wasserspeicherung und mikrobielle Aktivität
Teammitglieder pflanzen einen Jungbaum in Oberensingen

Fotocredit: Andreas Ebner Fotografie

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Strukturierte Planung & Monitoring

Jedes Projekt bekommt einen Managementplan mit Zielen, Maßnahmen, Zeitplan und erwarteten Ergebnissen. Auch die Flächengröße spielt eine Rolle: Ökologische Prozesse brauchen Raum, natürliche Regeneration funktioniert auf größeren Flächen oft besser, und manche Investitionen lohnen sich erst ab einer gewissen Größe. Kleinere Flächen sind für uns trotzdem wertvoll, als Verbindungselemente zwischen Ökosystemen und als Rückzugsorte für bedrohte Arten. Wie intensiv wir monitoren, hängt davon ab, wie unsicher wir uns über die Wirksamkeit einer Maßnahme sind, wie hoch das Budget ist, wie groß die ökologischen oder sozialen Risiken sind, und ob wir währenddessen nachsteuern müssen. Zwei Fehler versuchen wir konsequent zu vermeiden: Maßnahmen ohne wissenschaftliche Grundlage einfach umzusetzen, und umgekehrt bei bewährten Methoden unnötig viel Zeit und Geld ins Monitoring zu stecken. Diese wissenschaftsbasierte Herangehensweise folgt dem Prinzip der evidenzbasierten Naturschutzarbeit.

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