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27. Oktober 2026 · PermaWaldGarten

18 Theaterleute, 25 Apfelbäume, null Pflanzerfahrung

Gruppenfoto der Leute vom Theater Rampe mit Spaten auf unserer Fläche in Königsbach-Stein, hinter ihnen die frisch gepflanzte Baumreihe

Wir hatten mit einer kleinen Truppe gerechnet. Dann standen 18 Leute vom Theater Rampe auf unserer Fläche in Königsbach-Stein. Mit dem Zug aus Stuttgart angereist, die letzten Meter zu Fuß. Pflanzerfahrung: keine. Motivation: riesig.

Spoiler: Am Abend stand eine komplette neue Baumreihe.

Kleiner Hintergrund: Die Rampe hat schon 20 Bäume für diese Fläche gespendet. Diesmal wollten sie die Bäume nicht nur spenden, sondern selbst in die Erde bringen. Und mit dabei war eine Künstlerin, die aus unserer Fläche eine grüne Farbe für das Projekt Community Green entwickelt. Königsbach-Stein als Farbe. Wir sind gespannt.

Crashkurs Baumpflanzen

Samuel und Andreas waren seit halb zehn auf der Fläche und hatten alles vorbereitet. Bevor der erste Spaten in die Erde ging, gab es trotzdem erst mal Theorie. Was machen wir hier eigentlich?! Wofür der Drahtkorb? (Wühlmäuse. Davon hat Königsbach-Stein mehr als genug.) Und wie tief muss so ein Baum eigentlich rein?

Die Fragen kamen schneller, als wir antworten konnten. Besser kann ein Pflanztag nicht starten.

21 Leute auf einer Fläche zu koordinieren ist erst mal Chaos mit Ansage. Hat aber nicht lange gehalten: Nach kurzer Zeit hatten sich die Theaterleute selbst sortiert, und Baum für Baum wuchs die Reihe. Einer von ihnen bekam den ganzen Tag alles live ins Spanische übersetzt. Pflanzanleitung auf Spanisch haben wir jetzt also auch im Repertoire.

Gelacht wurde viel. Die Rampe ist ein bunter, sehr lustiger Haufen, und alle waren mit riesiger Freude dabei. Dazu Ende Oktober strahlende Sonne, viele haben im T-Shirt gepflanzt. Wir beschweren uns nicht. Gegen den Durst gab es Pink Rain Apfelsaft für alle. Quasi Recherche, worum es hier eigentlich geht.

Vier Leute vom Theater Rampe knien um ein Pflanzloch und setzen einen jungen Apfelbaum ein
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Was jetzt in der Erde steckt

  • 25 Apfelbäume, die bisher nur eingeschlagen waren und jetzt endlich ein festes Zuhause haben. Die meisten sind Weirouge: rotes Fruchtfleisch, ordentlich sauer, daraus wird himbeerroter Saft.
  • 25 Wühlmauskörbe. Sorry, Wühlmäuse.
  • Bodenproben, genommen von Samuel und Andreas. Damit wissen wir bald, was der Boden braucht.
  • Nächster Plan: Ansitzstangen für Greifvögel. Die übernehmen dann die Wühlmaus-Schicht.

Die Fläche war früher eine intensiv genutzte Obstplantage. Wir bauen sie Stück für Stück zu einem lebendigen Ort um, mit heimischen Sträuchern, Totholz und Steinhaufen. Und falls du jetzt selbst Lust aufs Pflanzen hast: Wie das Schritt für Schritt geht, steht in Obstbäume im Herbst pflanzen.

Auftritt Roland

Als der letzte Baum saß, kam Roland, dem die Fläche gehört. Timing wie im Theater: genau zum Schlussapplaus. Er hat noch erzählt, was es mit der Apfelsorte auf sich hat und wie aus den Äpfeln Saft wird. Dabei sind ein paar richtig gute Verbindungen zwischen Roland, dem Saft und der Rampe entstanden. Mal sehen, was daraus wird.

Fortsetzung folgt: Am Freitag sind wir beim Saftpressen dabei.

Lust auf einen eigenen Pflanztag?

Dein Team, dein Verein oder deine Firma will mal raus und etwas hinterlassen, das wächst? Pflanzerfahrung brauchst du nicht, die Rampe hatte auch keine. Meld dich einfach über unsere kostenlose Erstberatung. Oder unterstütz uns mit einer Spende.

Danke, liebe Rampe, liebe Künstlerin, lieber Roland. Das war ein richtig guter Tag.

Quellen

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